Landtagswahlkreis Offenburg auch in 2026 im Förderprogramm für Rad- und Fußwege

04. Mai 2026

Der Landtagswahlkreis Offenburg profitiert vom Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg für die kommunale Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) für den Zeitraum 2026 bis 2030.
Bereits bis 2025 wurden zahlreiche Projekte in das Programm aufgenommen und teilweise umgesetzt. Dazu zählen unter anderem der Neubau gemeinsamer Rad- und Gehwege entlang der K 5328 zwischen Schutterwald und Höfen sowie entlang von Kreisstraßen nach Neuried-Schutterzell. Auch innerstädtische Maßnahmen wie die Umgestaltung der Lise-Meitner-Straße und der Eckener Straße sowie die Fuß- und Radwegbrücke über die Kinzig in Offenburg und der Ausbau eines Radwegs in Zell am Harmersbach tragen zu einer verbesserten Infrastruktur bei. Ergänzt wird dies durch moderne Fahrradabstellanlagen wie die Bike-and-Ride-Anlage in der Lindengasse in Neuried-Altenheim.
Mit der aktuellen Programmaufnahme für das Jahr 2026 kommen weitere wichtige Projekte hinzu. So ist in Offenburg sowohl der Neubau einer Eisenbahnüberführung für Radfahrerinnen, Radfahrer sowie Fußgängerinnen und Fußgänger zwischen Hildboltsweier und Albersbösch als auch die Umgestaltung der Moltkestraße vorgesehen.
Der Offenburger Landtagsabgeordnete Volker Schebesta begrüßt die Förderung: „Die Maßnahmen zeigen, dass sich unser Einsatz für eine bessere Rad- und Fußinfrastruktur vor Ort auszahlt. Das bedeutet konkret mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer und eine höhere Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden. Ich freue mich, dass der Landtagswahlkreis Offenburg auch in diesem Jahr von den Landesmitteln profitiert.“
Das Förderprogramm des Landes umfasst landesweit rund 1.000 Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von über einer Milliarde Euro. Etwa 500 Millionen Euro stellt das Land dafür bereit. Die Förderung deckt in der Regel bis zu 50 Prozent der Kosten, bei besonders klimafreundlichen Projekten sogar bis zu 75 Prozent.
Mit den geplanten Investitionen setzen Land und Kommunen ein starkes Signal für eine nachhaltige Mobilität. Ziel ist es, den Anteil des Rad- und Fußverkehrs weiter zu erhöhen und gleichzeitig die Verkehrssicherheit deutlich zu verbessern.
Hintergrund:
Das LGVFG-Programm wird jährlich fortgeschrieben und unterstützt Kommunen gezielt beim Ausbau moderner, sicherer und barrierefreier Infrastruktur für den Rad- und Fußverkehr. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf sicheren Schulwegen, attraktiven Ortszentren und einer besseren Vernetzung durch das RadNETZ Baden-Württemberg.