Im Rahmen der zweiten Tranche des Denkmalförderprogramms 2026 stellt das Land Baden-Württemberg rund 155.000 Euro für zwei denkmalpflegerische Maßnahmen im Landtagswahlkreis Offenburg bereit. Gefördert werden in Offenburg die Sanierung eines Abschnitts der historischen Stadt-mauer mit 73.260 Euro sowie die statische Sicherung und Natursteinsanierung der Max-Wenk-Treppe mit 82.150 Euro.
Volker Schebesta MdL begrüßt die Förderung: „Ich freue mich, dass zwei Maßnahmen der Denkmalpflege in Offenburg durch das Land unterstützt werden. Die historische Stadtmauer und die Max-Wenk-Treppe sind Teil des baulichen Erbes Offenburgs. Mit der Förderung können diese Zeugnisse der Offenburger Geschichte erhalten und für kommende Generationen gesichert werden. Denkmalpflege bewahrt historische Bausubstanz und trägt dazu bei, die Identität unserer Städte und Gemeinden zu erhalten.“
Die Förderung für die Stadtmauer umfasst die Naturstein-Mauersanierung am Mauerabschnitt XV einschließlich der erforderlichen Gerüstbauarbeiten. Für die Max-Wenk-Treppe sind statische Maßnahmen und die Sanierung der Natursteine vorgesehen. Beide Vorhaben leisten damit einen konkreten Beitrag zum Erhalt des historischen Erbes in Offenburg.
Im Rahmen der zweiten Tranche des Denkmalförderprogramms 2026 gibt das Ministerium für Landentwicklung und Wohnen rund 5,4 Millionen Euro für insgesamt 43 Kulturdenkmale in Baden-Württemberg frei. Gefördert werden 20 private, 14 kirchliche und 9 kommunale Vorhaben. Das Programm besteht seit mehr als 50 Jahren. Der überwiegende Anteil der Fördermittel stammt aus den Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg.
Private Antragsteller können für spezifisch denkmalbezogene Aufwendungen grundsätzlich eine Förderung von bis zu 50 Prozent erhalten, Kirchen und Kommunen von bis zu 33 Prozent.