Das Land Baden-Württemberg fördert den Aufbau eines Lokalen Gesundheitszentrums mit 118.589 Euro. Das Projekt der Stadt Offenburg trägt den Titel „Gemeinsam wachsen – Gesundheit und Empowerment rund um Schwangerschaft und Geburt“ und soll niedrigschwellige Angebote für Frauen und Familien schaffen sowie die Vernetzung der an der Geburtshilfe beteiligten Akteurinnen und Akteure verbessern.
Der Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Offenburg, Volker Schebesta MdL, begrüßt die Förderung: „Die Unterstützung des Landes ist ein wichtiges Signal für Offenburg und für alle Familien, die rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit ihrem Kind auf verlässliche Unterstützung angewiesen sind. Mit dem Lokalen Gesundheitszentrum können Angebote besser gebündelt, Wege verkürzt und die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachkräfte gestärkt werden.“
Mit den Projekten werden weitere Bausteine für eine bedarfsgerechte gesundheitliche Versorgung geschaffen. Im Mittelpunkt stehen Angebote, die Frauen und Familien rund um Schwangerschaft und Geburt unterstützen und ihre Gesundheitskompetenz stärken. Gleichzeitig soll die Zusammenarbeit der an der Geburtshilfe beteiligten Berufsgruppen und Einrichtungen verbessert werden.
„Gesundheitskompetenz ist eine wichtige Grundlage für einen guten Start ins Familienleben. Deshalb ist es richtig, dass das Land mit der Förderung in Offenburg ein Projekt unterstützt, das Prävention, Beratung und Versorgung miteinander verbindet. Gerade die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Akteurinnen und Akteure ist entscheidend, damit Unterstützung vor Ort gut ankommt“, so Schebesta weiter.
Das Land Baden-Württemberg stellt für die vierte Förderrunde insgesamt rund 420.000 Euro für drei neue Lokale Gesundheitszentren in Offenburg, Freiburg und Tübingen und zur Verfügung. Die Förderung läuft bis Ende 2028.
Seit 2019 unterstützt das Land Baden-Württemberg Lokale Gesundheitszentren mit Fokus auf der geburtshilflichen Versorgung. Ziel ist es, innovative und bedarfsgerechte Versorgungsangebote zu entwickeln, die Zusammenarbeit der beteiligten Berufsgruppen zu verbessern und die Gesundheitskompetenz von Frauen und Familien zu stärken.